SPOTLIGHT with ... Co-Founderin Felicia

SPOTLIGHT with ... Co-Founderin Felicia

Mir, Felicia, liegt es sehr am Herzen, Frauen zu empowern. Dazu haben wir ein internes Spotlight gedreht! Das Video findest du hier:

Wenn du weitere Kommentare, Gedanken oder Fragen hast, schreib uns gerne jederzeit an hello@tonicore.com.

 

Transkript:

Dann legen wir los. Stelle dich doch kurz vor.

Hi, ich bin Felicia. Ich bin eine der Gründerinnen von TONI CORE. Ursprünglich komme ich aus der Pfalz. Eine wunderschöne Weinregion. Man sagt: die Toskana Deutschlands. Ich liebe es auf Weinfeste zu gehen, ich hatte da eine ganz tolle Jugend. Ich bin danach in die Nähe von Koblenz studieren gegangen. Und mir war schon immer klar, dass ich gerne gründen möchte. Ich liebe es zu singen und ich liebe Karneval. Ich wohne jetzt ja auch in Köln. Und gerade mache ich noch einen Segelschein.

 

Wie kamst du dazu, zu gründen?

Ich wollte immer Unabhängigkeit und Freiheit haben. Und für mich, ich kriege das durch das Gründen. Also zum einen auf jeden Fall eine zeitliche Unabhängigkeit. Es macht mir auch gar nichts aus, wenn dann mal am Wochenende was zu tun ist. Und dass man sich alles viel besser einteilen kann. Und hoffentlich natürlich auch eine finanzielle Unabhängigkeit.

 

Was möchtest du anderen Gründer:innen mit auf den Weg geben?

Andere, die sich überlegen zu gründen, denen möchte ich mit auf den Weg geben, es auf jeden Fall zu tun und es zu probieren! Also wenn man irgendwie meint, dass man einen Funken Energie da verspürt und Lust darauf hat, dann auf jeden Fall machen! Und auf jeden Fall sofort. Alle anderen kochen auch nur mit Wasser. Sich nicht davon abschrecken zu lassen. Und ich glaube auch, dass wir viel mehr Gründerinnen brauchen. Um auch zu zeigen, welche verschiedenen Gründungsarten es gibt. Also ich finde, wir haben als Gesellschaft immer so im Kopf: der Gründer, der die ganze Nacht arbeitet und nur Nudeln isst. Es geht aber auch total anders. Und ich glaube, man muss die verschiedenen Wege und Modelle auch zeigen. Und gerade auch Frauen dazu ermutigen zu gründen. Und ich habe Lust, da auch ein bisschen als Vorbild zu fungieren.

 

Gründen & Schwangerschaft – wie funktioniert das zusammen?

Ja, ich bin jetzt gerade schwanger, in unserem ersten Jahr der Gründung, was natürlich sehr spannend ist. Ich habe eine der allerbesten Mitgründerinnen, die man sich vorstellen kann. Es ist wirklich super cool, dass sie mich da total unterstützt und wir uns gegenseitig die Bälle zuspielen. Und ich kann es mir auch sehr gut mit meinem Partner aufteilen. Wir haben vor, wenn das Kind dann da ist, es uns 50/50 aufzuteilen. Mal sehen, wie das klappt, das werde ich dann noch berichten. Aber auch hier kann ich sagen, man denkt „Wir schieben das nochmal raus oder wir warten nochmal zwei bis drei Jahre“, aber dann ist die Firma auch wieder in einem anderen Stadium. Und eigentlich ist da nie der richtige Zeitpunkt. Deswegen kann ich auch da nur sagen, sich einfach zu trauen. Und die Hürden, die dann kommen und die Herausforderungen, die auf jeden Fall kommen werden, irgendwie versuchen mitzunehmen. Also ich finde, man hört manchmal so krasse Stories von Frauen, die irgendwie im Krieg ein Haus aufgebaut haben und noch 10 Kinder bekommen haben. Und deshalb ja, denke ich, dass kriegen wir schon alles irgendwie hin!