IT’S PAY DAY: Ready für deine wohlVERDIENTE Elternzeit?

IT’S PAY DAY: Ready für deine wohlVERDIENTE Elternzeit?

Mit diesem Blogbeitrag möchten wir den Bürokratie-Wahnsinn, der eine Schwangerschaft mit sich bringen kann, etwas nehmen. Wir können zwar nicht den Mutterschaftsantrag für dich stellen, aber wir können alle wichtigen Infos dazu mit dir teilen! Sharing is caring!

Erstmal positive News vorweg: Du bist zu Beginn des Mutterschutzes abhängig beschäftigt und eigenständiges Mitglied der gesetzlichen Krankenkasse [also nicht über deinen Partner familienversichert und auch nicht privatversichert]? Dann kannst du das Mutterschaftsgeld beantragen! YEAH!

Der Mutterschutz und somit auch der Anspruch auf das Mutterschaftsgeld beginnen sechs Wochen vor und enden [frühestens] acht Wochen nach dem errechneten Geburtstermin. Der Zeitraum wird verlängert, wenn du ein Baby unter 2.500 Gramm oder ein Frühchen zur Welt gebracht hast.

Deine Krankenkasse übernimmt 13€/Kalendertag des Mutterschaftsgeldes. Übersteigt dein Nettolohn diesen Betrag, übernimmt der Arbeitgeber die Differenz.

Stop the bureaucracy! Der Antrag auf Mutterschaftsgeld und der damit verbundene Aufwand stellt für viele ein Hindernis dar.

Für alle GründerInnen - this is for you:

Seit 2006 ist in allen Sozialversicherungsbeiträgen ein kleiner Anteil für „Umlage 2“ reserviert. Sprich, als Arbeitgeber kannst du den Arbeitgeberzuschuss zum Mutterschaftsgeld von der Krankenkasse erstattet bekommen.

Für Familien- oder Privatversicherte, sowie Freiberuflerinnen - this is for you:

Ob dir Mutterschaftsgeld zusteht, hängt vom vereinbarten Versicherungsumfang ab. Dir, sowie auch geringfügig Beschäftigten, stehen mindestens ein einmaliges Mutterschaftsgeld in Höhe von 210,-€ zur Verfügung! Das sollte dir nicht durch die Lappen gehen! Money is money! Auch als freiwillig Versicherte kannst du Mutterschaftsgeld beantragen, sofern du Anspruch auf Krankentagegeld hast. Beim Bundesversicherungsamt kannst du dich darüber informieren.

2018: Änderungen im Gesetz

Der Bundestag hat am 30. März 2017 eine Reform des Mutterschutzgesetzes beschlossen. Sie ist am 1. Januar 2018 in Kraft getreten.

Die wichtigsten FACTS

  • Auch für Studentinnen, Schülerinnen und Praktikantinnen greifen künftig die Regelungen des Mutterschutzgesetzes. Die Schwangere kann allerdings Ausnahmen beantragen, etwa um eine Prüfung abzulegen.
  • Arbeitsverbote, z.B. nach 20 Uhr und am Wochenende, können auf Wunsch der Schwangeren oder Stillenden aufgehoben werden. Hier befürchten Kritiker, dass Arbeitgeber entsprechend Druck auf ihre Angestellten im Mutterschutz ausüben könnten.
  • Mütter mit behinderten Kindern erhalten 4 Wochen mehr Mutterschutz.
  • Nach Fehlgeburten gibt es einen Kündigungsschutz.
  • Für Beamtinnen und Soldatinnen soll es entsprechende Regelungen geben.

PAPERWORK - Mutterschaftsgeld beantragen

Deine Frauenärztin oder Hebamme stellt dir frühestens ab der 33. Schwangerschaftswoche zwei Bescheinigungen aus, sodass du das Mutterschaftsgeld bei deiner Krankenkasse beantragen, sowie deinen Arbeitgeber informieren kannst. Und da wir die Bürokratie in Deutschland so abfeiern, sammelst du dafür am besten folgende Unterlagen zusammen:

Angaben für die Krankenversicherung:

  • Angaben zu deinem Beschäftigungsverhältnis
  • Deine Steueridentifikationsnummer [Steuer ID]
  • Angaben zu deiner Bankverbindung
  • Errechneter Geburtstermin

Den Antrag kannst du dann easy peasy hier online ausfüllen. Finally! We are proud of you!

LATECOMER?! Kein Problem

Du bist eher der Last-minute Typ und das Wort „fristgerecht“ hat dir noch nie in den Kram gepasst?! Good News für dich, denn den Mutterschaftsantrag kannst du sogar auch noch später – nach der Geburt – beantragen. Wir empfehlen dir nur es ca. sieben Wochen vor dem errechneten Geburtstermin zu erledigen, damit du dich im Wochenbett wohlVERDIENT ausruhen kannst!

MONEY FLYING IN

Du hast dein Mutterschaftsantrag gestellt?! Geilomat! Du erhältst deine Mutterschaftsleistungen frühestens fünf Wochen vor dem Geburtstermin. Random Note: Die Leistungen werden häufig in zwei Auszahlungen übermittelt: vor und nach der Geburt erhältst du also dein Mutterschaftsgeld!

END OF STORY? Noch nicht ganz

Wenn du planst Elterngeld zu beantragen, dann solltest du wissen, dass das Mutterschaftsgeld auf das Elterngeld angerechnet wird. Wenn du also in den acht Wochen nach der Geburt [oder länger] Mutterschaftsgeld in Höhe deines Nettolohns erhalten hast, dann kannst du noch für maximal 10 anstatt 12 Monate Elterngeld erhalten. Wenn du alleinerziehend bist, stehen dir zusätzlich die zwei Partnermonate zu.

Und weil’s so viel Spaß macht sich damit auseinander zu setzen, findest du hier weitere Infos zum Mutterschaftsgeld.

Und jetzt TIME FOR A TREAT

Genug Infos für heute! Jetzt darfst du dir etwas gönnen. Mit unserer limited Edition THE NEW MOM BOX kannst du dich als werdende MOM gleich selbst beschenken. Das tun wir Frauen viel zu selten! Eine besondere Auswahl von TONI CORE und unseren Sister Brand Produkten begleitet dich durch die Wochenbett- und Stillzeit.

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